Ferngläser


Für immer mehr naturbegeisterte Menschen hat die Anschaffung eines qualitativ hochwertigen Fernglases gute Gründe, es erlaubt wesentlich tiefere Beobachtungen – vor allem Details.

Nach unserer Auffassung sind folgende Hauptkriterien bei der Fernglasauswahl wichtig:

  • Gewicht
  •  Vergrößerung
  • Lichtstärke des Fernglases
  • Sehfeld
  • Austrittpupille

Über diese Themen wird sehr viel philosophiert. Doch gerade hier gibt es 2 entgegengesetzte Auswirkungen:

  • Im Gebirge, den Alpen oder beim Wandern sollte ein Glas möglichst klein bzw. leicht sein – ist doch klar!
  • Kaum ist man aber am Ziel angekommen, hat man einen leichten Zitterer an den Armen (die Muskeln wurden halt beansprucht und der Puls ist noch hoch). Ist das Glas schwerer, kann man es aufgrund der Massenträgheit ruhiger halten. Die höhere Masse des Glases reagiert langsamer auf die übertragenen Schwingungen.

 

Die tatsächliche Qualität und Leistung vergleichbarer Ferngläser hängt von technologischen Faktoren ab, wie u.a.:

  • Qualität der verwendeten Materialien bzw. Glassorten
  • Verwendete Fernglas Prismen- und Linsensysteme (Porro oder Dachkant Prisma)
  • Beschichtung der Optik das sogenannte „coating“
  • Verarbeitungsqualität und Zusammensetztung der Fernglas Komponenten

Diese Faktoren haben entscheidenden Einfluss auf Produktionskosten von optischen Geräten und sind somit der Grund für die erheblichen Preisunterschiede technisch ähnlicher Ferngläser.

 

Die Fernglasbeschriftung

Auf einem Fernglas stehen immer zwei Kennzahlen – z.B. 8×56. Die erste Zahl bedeutet, dass beim Glas 8-fach vergrößert wird, der zweite Wert legt den Objektivdurchmesser fest. Durch diese Angabe von Objektivdurchmesser (= Eintrittspupille) und Vergrößerung kann man die theoretische Austrittspupille selber einfach berechnen.

Die Formel lautet: Objektivdurchmesser dividiert durch die Vergrösserung. Bei einem 8x 56 Fernglas sind das also 56 / 8 = 7 mm.

 

Bedeutung der Vergrößerung

Bei einer 10fachen Vergrößerung erscheint ein beobachtetes Tier in 100m Entfernung, als ob wir es aus einem Abstand von 10m betrachten. Details sind bei 10-fach deutlich zu erkennen. In der Praxis muss die höchste Vergrößerung nicht immer die beste Wahl sein. Eine zu hohe Vergrößerung kann die Erkennbarkeit von Details erheblich beeinträchtigen – vor allem wenn der Faktor des Zitterns (diese wird ja auch mit vergrößert) unberücksichtigt bleibt.

 

Das Sehfeld

Das Sehfeld eines Fernglases wird als in Grad (Blickwinkel) oder in Metern angegeben. Sie gibt an, welche Geländebreite auf eine Entfernung von 1000m durch das Fernglas sichtbar ist. Ein größeres Sehfeld erleichtert in der Praxis das Beobachten großer und das Verfolgen bewegter Objekte. Mit wachsender Vergrößerung sinkt im Allgemeinen das Sehfeld bei jeder Optik.

 

 Unsere Partner:

Eschenbach
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Zeiss